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Das Projekt
(Initiiert)
Situation:
Die Umsetzung des Projektes "MitWirkung" im Stadtbezirk VI hat sich zeitlich überschnitten mit dem Partizipationsprojekt "Next Generation", initiiert durch das Schauspiel Essen. In diesem Projekt wurden 10 sog. "Zukunftshäuser" in Essen, Bochum, Duisburg und Herne gegründet, und Jugendliche im Alter von 15 - 25 Jahren wurden gefragt: "Wie wollt ihr in Zukunft leben?".
In Essen- Katernberg (einer der Stadtteile im Stadtbezirk VI) ist das Jugendhaus Nord (in der Trägerschaft der Evangelischen Jugend Essen) ein Zukunftshaus. An diesem Standort gründete sich unter der professionellen Anleitung der Musikerin Bernadette La Hengst eine Mädchenband, die ihre Visionen der Zukunft in in Liedern audrückt.
Im Rahmen des Projektes "Next generation" wurde des Weiteren auch eine Radiosendung in Form einer Podiumsdiskussion mit dem Thema "Regeln, Recht, Respekt" durchgeführt. In dieser Sendung haben Jugendliche und Erwachsene über das Zusammenleben im Stadtteil miteinander diskutiert.
In Absprache mit den Initiatoren vom Schauspiel Essen wurde diese Radiosendung zum "Kick Off" des Projektes "MitWirkung", denn dort waren Jugendliche versammelt, die ihre Ideen und Vorschläge geäußert haben.
45 Jugendliche haben an der Auftaktveranstaltung am 26.02.2010 (Radio-Sendung zum Thema "Regeln, Recht, Respekt") teilgenommen.
Alle teilnehmenden Jugendlichen sind Besucher/-innen der Jugendzentren im Stadtbezirk VI. Die Jugendlichen sind von den Verantwortlichen der Jugendeinrichtungen und der Verbände eingeladen worden.
Im Anschluss an die Aufzeichnung der Radiosendung sind Jugendliche angesprochen worden, weiter an Themen des Stadtbezirks zu arbeiten.
9 Jugendliche haben sich bereit erklärt, zum 1. Treffen am 27.02.2010 zu erscheinen.
An dem Treffen haben die 9 Jugendliche in zwei Kleingruppen die zuvor genannten Themen aus der Themensammlung zur Frage "Was gefällt Euch gut? - Was gefällt Euch nicht gut im Stadtteil?" gefiltert und sortiert.
Die Gruppe hat sich im Zeitraum März – Juli 2010 alle drei Wochen getroffen. Initiiert und vorbereitet wurden die Treffen von Frau Schare (Jugendamt Essen / Stab in der Bezirksstelle 26), die von Herrn Krapf (Evangelische Jugend Essen) und Herrn Kretschmann (Jugendhilfe Essen), sowie einer Projektstudentin des ISSAB, unterstützt wurde.
In diesem Zeitraum ist die Gruppe leider aufgrund von schulischen und beruflichen Anforderungen von 9 auf 3 -4 Jugendliche „geschrumpft“.
Die verbliebenen Jugendlichen beschäftigen sich aktuell mit dem Thema „Gewalt von Jugendlichen und das Verhältnis zur Polizei im Stadtteil“. Im Juni 2010 haben sie sich in der Gruppe mit Herrn Czarnyan (Jugendkontaktbeamter im Stadtbezirk VI) getroffen und ihre Themen mit ihm diskutiert. Aus dieser Runde heraus entstand die Idee der Jugendlichen, einen Workshop / eine Veranstaltung von Jugendlichen und der Polizei im Stadtteil zu organisieren, um Vorurteile abzubauen und gemeinsame Vereinbarungen zum friedlichen Zusammenleben im Stadtteil zu erarbeiten. In Kürze soll eine Berichterstattung über das Projekt bei der Bezirksvertretung erfolgen.
Des Weiteren möchte ein Junge der Gruppe gemeinsam mit Freunden ein „Orient- Musik- Festival“ auf dem Katernberger Markt organisieren.
Das würde die Verbesserung bringen:
Neuigkeiten & Ideen
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