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Das Projekt
(Erfolgreich abgeschlossen)
Situation:
Dokumentation des Filmprojekts "Belästigung am Arbeitsplatz" von Joshua Conens Wie letztes Jahr hat es sehr viel Spaß gemacht mit einer Hauptgruppe von ca. 6 Jugendlichen intensiv zwei Wochen lang von morgens bis abends zusammenzuarbeiten! Auch hat die Zusammenarbeit dieses Jahr schon sehr viel besser funktioniert. Insgesamt waren wir schon sehr viel professioneller, haben produktiver gearbeitet und somit wie ich finde auch erfolgreicher, viel konzentrierter, als bei unserem ersten Filmprojekt vor einem Jahr. So haben wir mindestens 50% mehr Rohmaterial gedreht als beim letzten Film. Und vor allem die technischen Fehler wurden sehr weitgehend ausgemerzt, also vor allem das Licht erschien uns wesentlich besser und auch der Ton durch ein super Mikro.
Allerdings waren auch am Drumherum einige Dinge wesentlich verbessert: so z. B. die Drehorte, dass wir also die erste Woche in Wismar fast nur draußen und an vielen verschiedenen Orten gedreht haben und dann die zweite Woche in Dortmund nur in einem einzigen Haus. Dadurch konnte man sich gut darauf einstellen, auf die jeweils sehr verschiedenen Umstände.
Ebenso, was die Darsteller angeht war es viel besser, insofern es nur relativ wenig Darsteller überhaupt gab und alle zusätzlichen Darsteller waren in den Wismarer Szenen eingebaut, so dass klar war, in Wismar sind wir viel unterwegs und mit mehreren verschiedenen Leuten und müssen aber auch nicht so viel drehen, eher kleine Szenen. In Dortmund hingegen waren dann nur noch die vier Hauptdarsteller zu sehen und die dafür aber sehr viel und wir haben teilweise wirklich den ganzen Tag durchgedreht.
Auch war es sehr förderlich, dass es eine extra Regie gab, die auch durchweg sehr viel beschäftigt war und mit zu den gestresstesten Personen gehörte. Man könnte also gut auch noch mehr Assistenten gebrauchen, wie wir gemeinsam bei einer Abschlussrund feststellten.
Wir haben auch viel mehr mit der Kamera rumexperimentiert. So wurden einige „Shots“ mit Handkamera gedreht und mit Farbfiltern vor der Kamera, mit Schärfe und Helligkeit rumgespielt und besondere Perspektiven. So hat das Filmen mit der Kamera auf jeden Fall wesentlich mehr Spaß gemacht, weil es kreativer, experimenteller war. Dahingegen hat das Mikrofonieren wesentlich weniger Spaß gemacht und war meistens sehr anstrengend, weil man eben eigentlich nichts zu tun hatte als das Mirko möglichst ruhig zu halten. Natürlich gab es auch wieder die ein oder anderen Probleme und Schwierigkeiten, teilweise auch dieselben wie bei unserem ersten Filmprojekt. So z.B., die Frage, wer ist für was verantwortlich? Also inwiefern ist es der Film von Caro und Sarah, die das Drehbuch geschrieben haben, wobei Caro ja die Regie machte, und inwiefern haben aber alle anderen Mitspracherechte oder müssen sogar mitentscheiden? Wer hat das letzte Wort? Hat jemand das letzte Wort? Sehr cool war auch das Crewmobil: Ulis VW Bus. Dadurch wurden viele Dinge sehr viel bequemer und praktischer. So konnten wir in Wismar auch mit mehren Leuten unterwegs sein und uns, was einige Male vorkam, bei einem kurzen Schauer schnell in den Bus verkriechen.
Ebenfalls cool war unser Nachtdreh: für eine Traumszene wollten wir gerne Morgenlicht haben und standen also um drei auf (andere gingen erst gar nicht ins Bett) und fingen dann um vier Uhr morgens an zu drehen und drehten bis um 10 oder 11 durch, bis dann auch der letzte mit der Kamera in der Hand eingeschlafen war. Hat sehr viel Spaß gemacht und war irgendwie super, so mitten in der Nacht zu drehen. Auch kam es durch den Traum zu einigen sehr coolen Drehs. So drehten wir z.B., wie die Hauptdarstellerin auf einem Kreisverkehr steht und wir sind mit dem Auto Drumherum gefahren und haben sie gefilmt, wie sie in der Mitte steht, also ein 360 Grad Shot! Oder auch einige Filmaktionen auf dem Busdach, so das der Eindruck entsteht, die Hauptdarstellerin würde fliegen, weil man keinen Boden sieht, sie sich aber gleichmäßig bewegt.
Das würde die Verbesserung bringen:
Belästigung am Arbeitsplatz
Film ab!
Filmbegeisterte Jugendliche im Alter von 17-19 Jahren produzieren einen Film: "Belästigung am Arbeitsplatz" handelt vom Berufseinstieg einer jungen Journalistin. Vom Drehbuch über das Schauspiel bis zum Schnitt nehmen die jungen Leute alle Schritte selbst in die Hand. So können sie in viele Arbeitsbereiche bei der Filmproduktion hineinschnuppern und sich auch beruflich orientieren.


