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Auto und Führerschein

Auf dieser Seite gibt's Infos zum Thema Führerschein, Versicherung und Co.

Führerschein

Was sind die Voraussetzungen um einen Führerschein machen zu dürfen?

Die erste Bedingung ist das Alter. Erst maximal ein halbes Jahr vor dem Tag, an dem der Fahrschüler das Mindestalter für den gewünschten Führerschein erreicht, kann mit den praktischen Fahrstunden begonnen werden. Außerdem müssen vorab sowohl ein Sehtest und ein Erste-Hilfe-Kurs absolviert worden sein. Der Schüler muss auch ein biometrisches Passfoto bereithalten und darf den angestrebten Führerschein nicht schon in einem anderen Mitgliedsland der EU absolviert haben.

Wie viel kostet ein Führerschein?

Jede Fahrschule legt ihre Preise selbst fest, weshalb die Kosten variieren können. Außerdem kommt es darauf an, wie viele Fahrstunden in Anspruch genommen werden müssen. Zusätzlich zu den Kosten der Fahrschule fallen auch Gebühren für die Straßenverkehrsbehörde an. Genauer informieren kann man sich bei der jeweiligen Fahrschule vor Ort.

Wie viele Theorie- und Praxisstunden muss man absolvieren?

Die Anzahl der Grundfahrstunden hängt vom Bedarf bzw. Können des Fahrschülers ab, allerdings sind die Anzahl für Sonderfahrten und Theoriestunden vorgeschrieben. Für die Führerscheinklassen A1, A und B ist der Theorieunterricht auf 12 Doppelstunden angesetzt. Besitzt der Fahrschüler bereits einen Führerschein, muss er nur noch 6 Doppelstunden absolvieren. Beim Ersterwerb des Führerscheins sind 12 Sonderfahrstunden vorgeschrieben, die sich aus 5 Überlandfahrten, 4 Autobahnfahrten und 3 Nachtfahrten zusammensetzen. Die Prüfungen erfolgen, wenn alle Pflichtfahrten und Theoriestunden absolviert sind und der Fahrschüler ein geeignetes Leistungsniveau erreicht hat.

Fahrschulen und Verkehrsübungsplätze in Essen:

Fahrschulen in Essen findest du hier. Ab 16 und in Begleitung eines Erwachsenen kann auf den Verkehrsübungsplätzen in Frillendorf oder Mühlheim geübt werden.

Versicherung

Nach dem Führerschein folgt bei vielen schnell das eigene Auto. Dabei muss man sich wohl oder übel mit der Versicherung auseinandersetzen. Hier Tipps und Hilfe, damit alles reibungslos klappt.

Wie versichern sich junge Autofahrer am günstigsten?

Fahranfänger werden wegen ihres hohen Unfallrisikos von Versicherungen in die Schadenfreiheitsklasse 0 eingestuft. Das bedeutet, dass sie die höchsten Beiträge zahlen müssen. Günstige Autoversicherungen für Fahranfänger gibt es zwar nicht, es gibt aber Wege, die hohen Kosten zu umgehen. Eltern, Großeltern und andere Verwandte, die selbst einen Wagen fahren, können dabei helfen.

Zweitwagen und Familienversicherung

Die beste Variante ist es, das Auto als Zweitwagen eines Versicherungsnehmers anzumelden und den Anfänger als Fahrer einzutragen. Die Einstufung erfolgt mindestens in die Schadensfreiheitsklasse ½, bei manchen Versicherungen auch höher. Die Kosten für den Erstwagen steigen dadurch nicht. Selbst wenn es zum Schadensfall kommt, wirkt sich das nur auf die Prämie des Zweitwagens aus. Sollten die Eltern den Wagen nicht auf ihren Namen anmelden wollen, ist die Familienversicherung eine Option. Sie ist zwar teurer als die Zweitwagenlösung, bietet jedoch immer noch ein merkliches Sparpotenzial.

Schadenfreiheitsklassen übernehmen

Wer nach einigen Jahren Fahrpraxis sein Fahrzeug auf den eigenen Namen versichern will, kann viel Geld durch die Übernahme der Schadensfreiheitsklassen aus bestehenden Verträgen sparen. Das können die aus dem Zweitwagenvertrag der Eltern sein oder von älteren Verwandten, die das Fahren aufgeben. Wie viele schadenfreie Jahre übertragen werden, ist immer davon abhängig, wie lange der Empfänger seinen Führerschein besitzt. Fährt er seit vier Jahren, bekommt er nur diese gutgeschrieben, auch wenn potenziell mehr möglich wären. Ein Tipp: Fahranfänger, die mit 17 Jahren den Führerschein machen und danach begleitet unterwegs sind, verursachen später nachweislich weniger Unfälle. Das honorieren die Versicherungen mit Rabatten von bis zu 20 Prozent.

Weitere Infos und ein E-Book zu KFZ-Versicherungen gibt es hier. 

Sicherheit

Sehr viele Unfälle passieren aufgrund mangelnder Erfahrung. Als Anfänger wird man mit Gefahrensituationen konfrontiert, auf die man häufig nicht angemessen zu reagieren weiß. Der ADAC versucht Autofahrer und vor allem Anfänger auf solche Situationen vorzubereiten, indem er „Fahrsicherheitstrainings“ anbietet.  Dabei kann man sich auf offenem Gelände verschiedenen Übungen, wie Ausweichmanövern oder Gefahrenbremsungen stellen und erhält dabei Tipps von Experten. Weitere Informationen und Anmeldung beim ADAC.