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Bezirksvertretung

Auf dieser Seite könnt ihr euch über Bezirksvertretungen informieren und herausfinden, wie ihr mit euren Ideen und Anregungen euren Stadtteil beeinflussen könnt. Hier gibt es Adressen und Kontaktdaten der Essener Bezirksvertretungen. 

Was ist eine Bezirksvertretung?

In kreisfreien Städten wie Essen gibt es Bezirksvertretungen. Das sind die kleinsten politischen Einheiten der Stadt, die für die Verwaltung der Stadtteile bzw. Stadtbezirke zuständig sind. In Essen gibt es 9 Bezirksvertretungen mit jeweils 19 Mitgliedern und einem eigenen Budget.

Die Bezirksvertretungen werden am Tag der Kommunalwahl gewählt. Wer also mindestens 16 Jahre alt ist, seit mindestens 3 Monaten im Stadtbezirk wohnt und die deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines anderen EU-Landes besitzt, darf mitbestimmen!

Bezirksvertretungen? Wofür?

Bezirksvertretungen dürfen Entscheidungen treffen, die den Stadtbezirk angehen. Sie haben z.B. Einfluss auf 

    • Unterhaltung und Ausstattung von öffentlichen Schulen und öffentlichen Einrichtungen (z.B. Büchereien, Sportplätze)
    • Denkmalschutz, Pflege des Ortsbildes und Grünpflege
    • Instandsetzung von Straßen, Wegen und Plätzen
    • Betreuung und Unterstützung örtlicher Vereine, Verbände und sonstiger Initiativen im Stadtbezirk
    • kulturelle Angelegenheiten (z.B. Kunst im öffentlichen Raum,  Festveranstaltungen, Pflege von Paten- oder Städtepartnerschaften)
    • Informationen, Dokumentation und Repräsentation des Stadtbezirkes,

sofern sie keine wesentliche Bedeutung über den Stadtbezirk hinaus haben. Innerhalb ihrer Zuständigkeiten können die Bezirksvertretungen sogar finanzielle Unterstützung (z.B. für Veranstaltungen oder Gestaltung eines Vereinsheimes) leisten.

Anfragen stellen

Wer z.B. Unterstützung für seine Ideen sucht, kann sich mit seiner Bezirksvertretung in Verbindung setzen. Ob mündlich oder schriftlich, das ist egal. Das eigene Alter spielt dabei keine Rolle, jeder Bürger darf Wünsche, Anregungen und Beschwerden äußern! 

Anfragen werden an die Mitglieder und die zuständige Fachdienststelle (z.B. städtisches Amt, Polizei, RVR) weitergegeben. Diese werden dann um Stellungnahme gebeten. Anschließend wird in einer öffentlichen Sitzung darüber gesprochen. Währenddessen erhält man alle Informationen über den aktuellen Stand der Dinge.