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Kundgebung für die Rettung von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer

Logo Seebrücke – Schafft sichere Häfen!

Seebrücke – Schafft sichere Häfen! am 13.07.2018 um 18.00 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz in Essen (© Mensch Mensch Mensch e.V.)

Krieg, Hunger, Verfolgung, bittere Armut - wenn Menschen auf ihrer Flucht nach Europa bewusst das Risiko in Kauf nehmen zu ertrinken wird eines deutlich: diese Menschen müssen fliehen.

Das Thema Migration wird europaweit kontrovers diskutiert. Die EU zahlt Geld an die Türkei und an afrikanische Staaten, um fliehende Menschen an der Weiterreise zu hindern. Die Außengrenzen Europas bewacht zusätzlich die Europäische Agentur für Grenz- und Küstenwache Frontex.

Die Lage ist komplex: fliehende Menschen haben ein Anrecht darauf, dass geprüft wird, ob sie Anspruch auf Asyl in der EU haben. Die Mehrheit flieht vor Armut, was sie nicht dazu berechtigt, in der EU zu bleiben. Die Behörden sind personell unterbesetzt und können nicht Anträge auf Asyl schnell prüfen. Einige EU-Länder weigern sich, zusätzlich weitere fliehende Menschen aufzunehmen.

Derweil geht das Sterben auf dem Mittelmeer weiter. Private Initiativen betreiben Rettungsschiffe um Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren, dürfen jedoch im nahegelegenen Italien nicht mehr einlaufen.

Die Initiative Seebrücke – Schafft sichere Häfen! möchte auf diese Situation aufmerksam machen. Am Freitag, 13. Juli findet hierzu um 18.00 Uhr eine Kundgebung auf dem Willy-Brandt-Platz statt.


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